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Geschichte

Im Jahr 1994 gründete Maryn Stucken mit einer kleinen Gruppe von begeisterten und engagierten Theaterliebhabern das heutige LICHTHOF unter dem Namen "theaterwerkstatt LICHTHOF". Schnell wuchsen Publikum und öffentliche Wahrnehmung. Das hohe persönliche Engagement und der Qualitätsanspruch der Beteiligten zog auch immer mehr professionelle Schauspieler und Regisseure an. So wurde das LICHTHOF zu einem Ort einzigartiger Zusammenarbeit zwischen Amateuren und Profis. Sechs Jahre lang trainierten, probten und spielten unterschiedliche Gruppen im Rahmen des gemeinnützigen Vereins in der Alten Dosenfabrik in der Stresemannstraße. Die räumlichen und finanziellen Einschränkungen konnten lange Zeit durch die enorme Begeisterung der Beteiligten wettgemacht werden. Das kontinuierliche Wachstum und die fortschreitende Etablierung der "theaterwerkstatt LICHTHOF" als Spiel- und Produktionsstätte für freies Theater in Hamburg verlangten jedoch bald eine organisatorische Umstrukturierung und räumliche Neuorientierung.

 

Mit dem Umzug in die Mendelssohnstraße im September 2000 wurden auch die organisatorischen Arbeitsbedingungen verbessert. Die Namensänderung zu "LICHTHOF Theater am Alten Gaswerk" steht dabei für zunehmend professionell produzierte Inszenierungen und die Etablierung einer effektiven Organisationsstruktur.

 

Heute präsentiert sich das inzwischen nur noch "LICHTHOF Theater" genannte Haus als eine der wichtigsten Hamburger Spielstätten für professionelles freies Theater aller Sparten, als Produktionsort für zeitkritisches Theater, als Experimentierfeld für neue Theaterästhetiken und als offener Raum der künstlerischen Auseinandersetzung über virulente gesellschaftliche Themen.  

 
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