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Véronique Langlott

Will I dream during the process?

 

2017 gewann Véronique Langlott den Jurypreis des Hauptsache Frei Festival für ihr Stück RESTRUCTURING, bei dem Sound, Licht und Tanz gleichwertige Elemente darstellten. Mit WILL I DREAM DURING THE PROCESS? knüpft sie an diese Arbeit an.

 

Dafür ließ sie eine halbstündige Choreografie digital erfassen. Die Idee ist, diesen Datensatz in die Medien Licht und Ton zu übertragen und neu abzubilden. Was ist durch den Prozess der Digitalisierung übertragbar, abbildbar und ersetzbar und kann sich darüber hinaus Neues entfalten?

 

Unterstützung holt sie sich von der Motion Bank und dem Medienkünstler Anton Koch. Das Forschungsinstitut wurde von William Forsythe ins Leben gerufen, um an der Schnittstelle von Technologie und Choreographie die vielfältigen Formen digitaler Praxis, Vermittlung und Bewahrung von Tanz als immaterielles Kulturerbe zu untersuchen.
Ein Tanzduett wird hochpräzise vermessen und der daraus resultierende Datensatz von den Sound- und Lichtkünstler*innen William Costa und Susana Alonso in eine Sound- und eine Lichtspur übersetzt.

 

Das dynamische Wechselspiel aus den Medien Tanz, Ton und Licht auf Grundlage des Datensatzes lässt die Zuschauer*innen eine neue Form des Tanzes erleben, der über eine visuelle Wahrnehmung hinausgeht und ein mehrdimensionales Bild von Tanz im Bühnenraum entfaltet.

 

Das Publikumsgespräch am 24.11.2018 fällt leider aus.

 

Künstlerische Leitung: Véronique Langlott / Choreografie und Tanz: Véronique Langlott und Emily Ranford / Sound: William Costa / Licht: Susana Alonso / Digitalisierung: Motion Bank und Anton Koch / Dramaturgie: Fernanda Ortiz

In Kooperation mit der Motion Bank, den Lake Studios Berlin Künstlerresidenz, dem Bewegungsraum e.V im Gängeviertel und dem Theaterhaus Berlin Mitte.

Gefördert durch: Hamburgische Kulturstiftung, Lichthof Stiftung.

Foto (c) Marc Carrera

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© 2018 LICHTHOF Theater Hamburg