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Henri Hüster

Versuch über die Schwierigkeit Nein zu sagen

 

“Man spürt, dass dieser Regisseur etwas will, man spürt, dass er seine Mittel im Griff hat, man spürt auch, dass er bereit ist, das freie Theater an seine Grenzen zu führen.” (Falk Schreiber, Hamburger Abendblatt.)

 

“Wir können etwas beginnen, weil wir Anfänge und damit Anfänger sind.“ (Hannah Arendt, Die Freiheit frei zu sein)

Vier junge Menschen gehen energisch der Frage nach: Wie wollen wir leben? Anhand des Essays "Versuch über die Schwierigkeit nein zu sagen" von Klaus Heinrich überprüfen sie spielerisch verschiedene Widerstandsbewegungen und deren Art, der Gesellschaft ein Nein entgegen zu schleudern – von der Antike bis zur Gegenwart. Doch jedem Versuch Nein zu sagen, wohnt eine Gewalt inne, die den Körper erzittern lässt. Was voller widerständiger Euphorie beginnt, endet in Bewegungsstarre und erschöpftem Schweigen. Erst in der Stille erklingt leise eine Stimme und spricht von Neuanfang …

 

VERSUCH ÜBER DIE SCHWIERIGKEIT NEIN ZU SAGEN ist ein Stück über die (Un-)Möglichkeit von Widerstand und Utopie in einer Zeit, die bestimmt ist von Angst und Verkrampfung. Es verknüpft Schauspiel mit Tanz und Drama mit Philosophie.

Von und mit: Vasna Aguilar, Julia Franz Richter, Lukas Gander, Pauline Stöhr
Bühne: Lea Burkhalter
Kostüm: Marie Sturminger
Dramaturgie & Produktionsleitung: Lena Carle, Leïla Etheridge
Regieassistenz & Kommunikation: Christine Grosche
Konzept, Regie: Henri Hüster
Lichtdesign und Technik: Sönke C. Herm

Gefördert durch die Behörde für Kultur und Medien Hamburg und die Hamburgische Kulturstiftung.

 

Foto (c) Jakob Schnetz

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