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Hannes Becker / Henri Hüster

Theater der Nacht

 

»Da muss ein Joker her, einer der durchflieht ohne Lichter. Der soll kommen.« (Ilse Aichinger)

 
Das Team von „Irre“ und „Versuch über die Schwierigkeit nein zu sagen“ setzt die Arbeit an einem körperlichen Theater fort und bringt erstmals einen für die Gruppe geschriebenen Theatertext zur Uraufführung.

 

In seinem Stück erzählt der Autor Hannes Becker, wie ein Schuster an den eigenen Schatten verloren geht, wie Schatten getauscht werden und Schatten ohne Körper auftreten. Eine fragmentarische Geschichte, die sich in der Inszenierung von Henri Hüster zwischen zweidimensionalen Lichtspielen, Farbverläufen und Schatteneffekten einreiht und das Publikum in eine immersive Gedankenwelt eintauchen lässt.

 

Da, wo Schatten frei herumlaufen, ist plötzlich vieles möglich: Es begegnen sich Menschen und Tiere, Schauspiel und Tanz, Autor und Bühne, Schatten und Licht; der Blick auf China kreuzt sich mit dem Blick auf Deutschland; Politik und Kunst treffen aufeinander. Diese unterschiedlichen Pole spielen zusammen, indem sie sich trotz aller Widerstände im Dazwischen treffen, und sprechen manchmal umso stärker zueinander, wenn sie sich nicht angleichen, divers bleiben und sich wie Licht und Schatten zu Gegensätzen verschärfen.


Die transmediale Erzählweise, die sich über eine ihr abgewonnene eigenständige Bilderwelt  merklich von der Realität abhebt, eröffnet dem Publikum einen Zugang zu Träumen und verborgenem Wissen, einer Welt, die auch Teil unserer Realität zu sein scheint.

 

Im Schattenspiel wird das LICHTHOF Theater, ganz in der Tradition seines Namens, zum Ort der Lichter und der Schatten.

 

 Publikumsgespräch:  Am 02.11. mit dem LICHTHOF Freund*innen e.V.              

Teaser: www.vimeo.com

 

Von und mit: Vasna Aguilar, Lukas Gander, Mareike Hein

Bühnenbild: Lea Burkhalter

Kostümbild: Magdalena Vogt

Choreographie: Vasna Aguilar

Text, Dramaturgie: Hannes Becker

Regie: Henri Hüster

Lichtdesign: Sönke C. Herm

 

Gefördert durch die Behörde für Kultur und Medien Hamburg.

 

Fotos (c) Marie Sturminger, Christine Grosche & Maximilian Arntzen

Das Team von „Irre“ und „Versuch über die Schwierigkeit nein zu sagen“ setzt die Arbeit an einem körperlichen Theater fort und bringt erstmals einen für die Gruppe geschriebenen Theatertext zur Uraufführung. In seinem Stück erzählt der Autor Hannes Becker, wie ein Schuster an den eigenen Schatten verloren geht, wie Schatten getauscht  werden und Schatten ohne Körper auftreten. Eine fragmentarische Geschichte, die sich in der Inszenierung von Henri Hüster zwischen zweidimensionalen Lichtspielen, Farbverläufen und Schatteneffekten einreiht und das Publikum in eine immersive Gedankenwelt eintauchen lässt. Da, wo Schatten frei herumlaufen, ist plötzlich vieles möglich: Es begegnen sich Menschen und Tiere, Schauspiel und Tanz, Autor und Bühne, Schatten und Licht; der Blick auf China kreuzt sich mit dem Blick auf Deutschland; Politik und Kunst treffen aufeinander. Diese unterschiedlichen Pole spielen zusammen, indem sie sich trotz aller Widerstände im Dazwischen treffen, und sprechen manchmal umso stärker zueinander, wenn sie sich nicht angleichen, divers bleiben und sich wie Licht und Schatten zu Gegensätzen verschärfen. 

 

Die transmediale Erzählweise, die sich über eine ihr abgewonnene eigenständige Bilderwelt  merklich von der Realität abhebt, eröffnet dem Publikum einen Zugang zu Träumen und verborgenem Wissen, eine Welt , die auch Teil unserer Realität zu sein scheint.

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