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Charlotte Pfeifer

Polysexuelle Aliens

Boy H. Werner hält einen Vortrag

 

„... Der Abend wird zu einer faszinierenden Entdeckungsreise nicht nur in die Welt der Aliens, des Literaturbetriebs sondern auch in die der Wahrnehmungsprägung von uns allen. Zum Schluss liegen die Zuschauer auf den bereit gelegten Wolldecken und schauen in einen auf die Decke projizierten Sternenhimmel und sinnieren mit Werner, was jenseits unseres Schubladendenkens noch alles vorstellbar wäre. ...“ (Birgit Schmalmack auf hamburgtheater.de)

 

Der berühmte Literaturexperte Boy H. Werner spricht über das Werk des Science Fiction-Autors James Tiptree Jr., seine fantastischen Kurzgeschichten, Tagebücher und Romane. Er spricht aber auch über Alice Sheldon, die lange unerkannt hinter dem Pseudonym Tiptree Jr. steckte und ein nicht minder phantastisches Leben führte.

 

Der Vortragende unterhält uns auf mansplaining-warmherzige Art mit Betrachtungen über Science Fiction, über das Schreiben, über die Freiheit, die ein Pseudonym bedeutet. Variationen des Ichs, Möglichkeiten von Identitäten, Geschlechtern und Erscheinungsformen werden mithilfe von Kostüm, Sound und purer Behauptung ausprobiert, verworfen, bekämpft, getötet. Wir begegnen dem Alien in uns selbst, wir werden verführt, begattet, verschlungen. Aber zum Glück ist da ja Boy H. Werner, uns kann nichts passieren.

 

Vortrag: Boy H. Werner

Regie: Charlotte Pfeifer

Ausstattung: Gwendolyn Jenkins

Musik: Pascal Fuhlbrügge

Outside Eye: Susanne Reifenrath

 

Gefördert durch die Hamburgische Kulturstiftung die Lichthof Stiftung und aus Mitteln der Stadtteilkultur des Bezirksamtes Altona.

 

Foto (c) picturekat und Gwendolyn Jenkins

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