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Glaube Liebe Dunkelziffer

Nach Ödön von Horváth und Kathrin Röggla
Eine LICHTHOF Produktion

"So sollte Theater sein."
(Hamburger Abendblatt vom 10.11.08)

"Bestechend eindrucksvolles, hochkünstlerisches Theater, das wieder einmal belegt, dass der Lichthof dieses Jahr zu Recht den Pegasus-Preis verliehen bekommen hat." (hamburgtheater.de vom 11.11.08)

Sonia, Kata, Elisabeth. Sie wollen doch nur leben. Leben! Genießen. Durchkommen. Irgendwie besser durchkommen als nur irgendwie. Die Chance ergreifen, die Existenz gestalten. Schön ist es, auf der Welt zu sein. Doch kein Sieg ohne Niederlage. Und dann wird es kalt. Schuldig? Verschuldet? Mach weiter! Schwitze, gib nicht auf, dann wird dir warm! Dreh dein Rad, wie auch du vom Rad getrieben wirst. Tschaka, du schaffst es! Auch du kannst kentern, Oberberater. Der Eisberg wartet im Nebel. Dann fütterst du die Fische. You have to fight for your rights! Da hilft auch der Herrgott nicht.

Und Sonia verkauft ihren Körper.
Und draußen tobt die Dunkelziffer.
Und andere verkaufen – sich.

Modern ist, wenn man trotzdem lacht.

Wie geht’s uns denn? Die Regisseurin Maryn Stucken fragt nach - mit zwei Stücken, die davon erzählen. „Glaube Liebe Hoffnung“ von Ödön von Horváth ist ein Werk über die Macht kleinster Paragrafen, geschrieben 1932. Kathrin Rögglas „draußen tobt die dunkelziffer“ zeigt Menschen von heute mit "geldkrankheit": Verschuldete, Berater, Banker. Die Hoffnung stirbt zuletzt.

Mit Jens Bobzin, Erik Fiebiger, Juliette Groß, Sönke C. Herm, Ingo Meß, Sabine Noll, Carolin Pohl, Monika Reinboth, Karin Romahn und Mirko Thiele

Regie: Maryn Stucken
Choreografie: Sönke C. Herm
Bühne: Marcel Weinand
Kostüm: Renata Kos
Licht: Stella Manoukian
Musik: Eva Engelbach
Dramaturgie: Johanna Kaptein

Karten € 14.-/10.- (ermäßigt)

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