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Helge Schmidt

Cum-Ex Papers

Eine Recherche zum entfesselten Finanzwesen


"Seriös, skandalös, performativ, zynisch, unterhaltsam und entlarvend." (Katrin Ullmann auf nachtkritik.de zur Uraufführung)


"Selten war Theater so nah am Puls der Zeit" (NDR 90,3)


"Die Kunst macht das, was die Politik seit Jahren versäumt" (Deutschlandfunk)


"Eine Theater-Sternstunde" (Hamburger Abendblatt)


"Cum-Ex-Papers macht nicht nur großen Spaß, sondern hinterlässt auch ein Gefühl: Wut" (DIE ZEIT)

 

 

Am 18. Oktober 2018 um sechs Uhr morgens veröffentlichten 19 vom Recherchezentrum CORRECTIV koordinierte Medien zeitgleich den größten Steuerraub in der Geschichte Europas: Die CumEx-Files. Das Theaterteam um Regisseur Helge Schmidt durfte den journalistischen Prozess über Monate begleiten und bringt ihn nun exklusiv auf die Bühne.

 

Ein Jahr recherchierten Journalistinnen und Journalisten aus zwölf Ländern im Verborgenen: Mindestens 55 Milliarden Euro ließen sich Investoren, Banken und Börsenspekulanten unrechtmäßig als Steuer vom Fiskus erstatten. Eine völlig neue Dimension der Finanzkriminalität. Die Sensation: Ein Insider packte aus und eröffnet damit eine neue Perspektive: Was hat es zu bedeuten, wenn sich Reiche auf Kosten der Gemeinschaft weiter bereichern?

 

Die CUM-EX PAPERS hatten die einmalige Gelegenheit, das Innenleben der Finanzwelt und des investigativen Journalismus dokumentieren zu dürfen. Die maßlose Gier auf der einen und die Spannung rund um den Scoop auf der anderen Seite entwickeln einen enormen Sog: Wie 'Wall Street' und 'Spotlight' in einem.

 

Im Stile eines Wirtschaftsthrillers bringt CUM-EX PAPERS den vermutlich komplexesten Finanzskandal der Jetztzeit auf die Bühne. Genretypische Elemente entwickeln einen dramaturgischen Sog. Doch die Gewissheiten der bekannten Erzählmuster verschwimmen zusehends. Was ist echt? Wen trifft die Schuld? Wie konnte das überhaupt passieren?

 

Im Anschluss an die Vorstellung am Samstag, 17.11.18, findet eine Diskussion mit Felix Rohrbeck (DIE ZEIT), Regisseur Helge Schmidt und dem Künstlerischen Leiter des LICHTHOF Theaters, Matthias Schulze-Kraft, statt.  

 

>>Im Interview erzählt Regisseur Helge Schmidt, warum Cum-Ex uns alle angeht und wie er das komplexe Thema inszeniert.<<

 

Helge Schmidt ist als freier Regisseur, sowohl in der freien Szenen Hamburgs als auch am Stadttheater aktiv. Seine Arbeiten wurden mehrfach zu Festivals eingeladen. Mit seinem Team wurde er für Weltverbesserungstheater in der Kritikerumfrage der Deutschen Bühne für die herausragende Inszenierung der Spielzeit 17/18 nominiert.


Von und mit: Ruth Marie Kröger, Jonas Anders und Günter Schaupp
Recherche und Text: Franziska Bulban und Alexandra Rojkov
Regie: Helge Schmidt
Choreographie: Jonas Woltemate
Ausstattung: LANIKA (Lani Tran-Duc und Anika Marquardt)
Video: Johanna Seitz
Musik: Frieder Hepting
Licht: Sönke C. Herm
Produktionsleitung: Zwei Eulen
Produktionsassistenz: Laura Uhlig

Gefördert durch: Behörde für Kultur und Medien Hamburg, Fonds Darstellende Künste, Rusch-Stiftung, NFT - Netzwerk Freier Theater, Gemeinnützige Treuhandstelle Hamburg e.V.

Support by Probebühne im Gängeviertel.



Foto (c) Ivo Mayr/ CORRECTIV und Anja Beutler

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© 2018 LICHTHOF Theater Hamburg