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Mondgesicht

Poem für Hannelore Kohl

Eine Produktion von 150% made in Hamburg in Kooperation mit dem St. Pauli-Theater und der Theaterakademie

„In der ersten Reihe zu schlafen, ist generell Übungssache. Man muss nur aufpassen, dass man nicht vornüber fällt.“ (Hannelore Kohl)

Cobratheater.cobra verläuft sich in Hannelore Kohls Träumen, fällt mit ihr durch den Spiegel, und wir sehen: einen Heimatfilm. Wehende Dirndl im Voralpenidyll. Kühe mit prall gefülltem Euter. Ein Mädchen, das sich im Wald verläuft… Eines Morgens wacht Hannelore auf, sie fühlt sich gut, sie tritt aus Versehen aus dem Schatten, stolpert… In den Scherben spiegeln sich Szenen ihres Lebens: Nazi Papa, Nazi Mama - und dann plötzlich alles weg. Flucht nach Mutterstadt. Vielleicht von den Russen vergewaltigt. Bestimmt aber nach vorne geschaut – und den Helmut getroffen. Sie denkt, dicker kann es nicht kommen und dann doch: Spendenaffäre. Der Dicke hat auch noch gelogen – kein Wolfgangsee mehr. Nix mehr. Fenster zu. Nur noch der Mond, vielleicht.

Text / Regie / Performance: Gesine Hohmann, Maria Lilith Umbach und Lukas Vögler
Musik: Frieder Hepting
Kostüm: Mascha Mihoa Bischoff
Kostümassistenz: Aimée Andersen
Produktionsleitung : Rabea Schubert
Special Guests: Anne Wiese und Martin Schnippa

Danke an: Lea Kissing und Flo Video

Informationen zum vollständigen Programm finden Sie hier:

www.festival150prozent.de

Kartenreservierung für das gesamte Festival ausschließlich unter: 040.361 965 49 (nur AB)

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